Royal Brackla ⭐️⭐️⭐️⭐️

Der DT 11er

Für das Brühler Whiskyhaus, bei dem ich gerne die eine oder andere Flaschenteilung mit mache, gibt es einen Royal Brackla von Duncan Taylor in der Octaveserie im Small Batch. Gebrannt in 2014 und 2025 abgefüllt aus zwei Port Casks #9346533/43. Die Eckdaten sind verlockend, zumal es auch von DT einen 8er und 10er gibt. Und die Nase wird mit schweren Trauben verwöhnt, süß, voluminös. Er riecht älter als er ist, Herrenzimmer. Weiche prockelnde Früchte mit Nuss im Mund, der Abgang dann trocken, mit Pfeffer, Kaffee und viel Holz. Mit Wasser wird er noch besser, ein Kauf, schade, dass es nur wenige Flaschen gibt. 🛢️💦

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Der BNS 12er

Eine alternative Abfüllung zum Standard 12er, der ja schon nicht schlecht war. Hier bekommt man eine sehr fruchtige, süße aromatische Nase, aber auch einsetzende Fasswürze. Im Mund dann parfümierte Trauben, Süße, und einsetzende leichte Trockenheit. Weingummies bleiben auf der Zunge. Der Abgang ist dann angenehm, aber der Pfeffer setzt ein und wird etwas stärker zum Ende. Würde ich nachkaufen. 🛢️💦

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Der SV 10er Small Batch #17

Nun habe ich ja fast jede Brennerei durch von Signatory Vintage in irgendeiner Form. Der Standard war ja schon mal nicht schlecht. Kann jetzt ein Zehnjähriger das noch toppen? Die Reifung mal wieder in Sherryfässern, hier ein PX Hogshead. Fruchtige Aromen, Beeren, Trauben, die Süße im Hintergrund. Er wirkt vielschichtig. Etwas pfeffrig mit Zitrusnoten im Mund, schöner Abgang, nicht aufdringlich. Kein Wasser nötig, aber etwas verträgt er. Ein bisschen Trockenheit deutet sich an und wenig Fasswürze. Solange der Vorrat reicht, ein klarer Kauf.

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Allgemeines zu Royal Brackla

Ein Royal Warrant muss von jedem neuen Monarchen erneuert werden, Royal Brackla hatte angeblich kein neues Warrant, also noch nicht von Queen Elisabeth II erneuert. Nur Laphroaig und Royal Lochnagar sind diesbezüglich noch erneuert. Mal sehen, ob King Charles III da fleißiger ist.
Dieser 12er bekommt gleich drei Arten von amerikanischer Eiche ab: Erstbefüllt, wiederbefüllt und recharged. Danach noch ein Finish in Olorosofässern. Und dann wurden ihm noch 46% und ehrliche Farbe ohne Kühlfilterung spendiert. Die Aromen sind sehr angenehm süß, weich und voll Vanille, Honig, Karamell. Im Mund wird dann die Eiche aktiv vereint mit einer schönen cremigen Weichheit. Damit macht der Abgang dann aber Schluss, es wird trocken und sehr würzig.

So gehts zur Brennerei ...

Hier ist die Bewertung der Website der Brennerei ...

Die Brennerei bastelt noch an der Website (Stand 3/2025)