Caol Ila ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Der 18er

Nach einigen schönen Abfüllungen von Signatory Vintage soll auch mal wieder ein Originalstandard mit 18 Jahren auf den Prüfstand. Teuer bezahlt und natürlich auch gefärbt und mit 43% zu schwach auf der Brust. Das Aroma ist weich und süß, gelbe reife Früchte und die klassischen Vanillearomen. Im Mund setzt sich das dann unspektakulär weiter fort, der Abgang ist kratzig und irgendwie unpassend zur Vorgeschichte. Den Preis würde ich nicht bezahlen, dafür dann lieber 2 unabhängig abgefüllte jüngere Kandidaten. Dieser Whisky lebt noch von seinem Ruf aus der Vergangenheit. 🩸❄️

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Der SV 100 Proof #10

Signatory Vintage hat in seiner 100 Proof Edition #10 einen 8er aus 2015 in 2024 abgefüllt. 100 Proof steht für das englische Maß und hat 57,1% ABV. Ehrlich produziert. Gereift in Firstfill Oloroso Sherrybutts sowie Hogsheads. Es handelt sich um ein Batch aus mehreren Fässern, daher sind die 57,1% eine gewollte Batchstrength. Eine schöne Idee, da man sich seine eigene Trinkstärke selbst mit Wasser erstellen kann. Ich habe mit Wasser bis auf 46% in mehreren Etappen verdünnt. SV hat ja schon andere Abfüllungen in Caskstrength vorgestellt, die überzeugt haben. Kann auch diese Abfüllung im unteren Preissegment überzeugen ?

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Der 12er Cask Noir

Von Brave New Spirits wurde in der Cask Noir-Serie ein 12 Jahre alter Caol Ila 2010/2023 unter dem Namen "Hector's Sound of Islay" abgefüllt mit 56%. Er lag in einem Weinfass #318156 (Barrique). Das Aroma zeigt neben dem Rauch entsprechende Weintrauben, ganz leicht säuerlich, ferner süße Beeren. Eine gute Kombination. Zum Vergleich auf 46% runter verdünnt. Im Mund cremig, würzig und das Gefühl von Tee. Der Abgang ist pfeffrig, aber nicht brennend. dieser Whisky schmiegt sich nicht an, sondern ist scharf, was auch immer Hector damit zu tun hatte. Wer mal eine scharfe Alternative zu SV probieren möchte, sollte sich ein Sample holen, die große Flasche wäre mir zu teuer. 🛢️💦

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Der SV 11er #104 Whisky.de

Eine Premiere, ich habe zum ersten Mal von einem Whisky zwei fortlaufende Fässer probiert. Nachdem ich den "normalen" 11er von SV im Tasting hatte und begeistert war, habe ich mir die große Flasche von Fass 104 gekauft, exklusiv für Whisky.de abgefüllt. ABV nur 0,1% weniger als Fass 103, also identisch sollte man meinen. Ein paar Monate weniger im Fass 104 als beim 103er. Und ja, kaum war der "geile shit" im Glas, tanzte meine Nase Tango. Zum Probieren aber auf 46% runter verdünnt und das war gut so. Die Aromen haben sich wiederholt als sehr intensiv gezeigt. Der Rauch ist wunderbar in Kombination mit dem Sherry, der ja wohl wahrscheinlich aus "frischen" Fässern stammt. Aber egal. Die Würze kommt dann im Mund ebenso wieder zur Geltung, um dann im Abgang kräftig aber angenehm abzuschließen. Wenn die alle Fässer so gestalten, kaufe ich aus jedem eine Flasche. Demnächst werde ich mich noch an die älteren Abfüllungen heran trauen. Der ist was für Genießer. 🛢️💦

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Der SV 11er #103

Die Jungs von Signatory geben dem Caol Ila 11 Jahre 2010/2022 ein Tuning, was es in sich hat. Warum sie nicht ein paar Tage gewartet haben und dann eine "12" drauf schreiben, naja. Mit 57% abgefülltes Cask #103 hat unglaubliche Aromen, angenehmen Rauch für alle, die es mögen, dahinter eine schöne Fracht süße Vanille- und Honignoten, dann reife Trauben. Im Mund geht es weiter mit cremigen weichen und süßen Eindrücken, um im Abgang dann würziger und rauchig in Erinnerung zu bleiben. Der Dram wurde auf 46% verdünnt zum Vergleich und offenbart dann viel mehr als pur. Gereift in Refill-Hogsheads und dann 20 Monate in frische Sherryfässer. Die Farbe ist dadurch natürlich der Hammer. Stärker berücksichtigt wird jetzt die Verpackung und das Flaschendesign. Ein klarer Nachkauf. 🛢️💦

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Der Moch

Der Moch ist ein NAS und es gibt nicht viel Informationen dazu. Keine annähernde Altersangabe, keine Angabe zu den Fässern, nur rauchig ist er. Er enthält Farbstoff 🩸, obwohl er schon sehr blass ist, also kann er nicht lange die Fässer gesehen haben. Und kühlgefiltert ❄️ wurde er wegen der 43% wohl auch. Also schnell in der Morgendämmerung gebastelt 😉. Die Nase bekommt dann auch Rauch ab, aber nicht zuviel für meinen Geschmack. Daneben auch etwas Bourbonfassnoten und leichte Schärfe. Ein junger Whisky halt. Das junge Alter merkt man auch im Mund, wo der Rauch dominant ist, im Abgang dann trocken und scharf. Das ist ein Whisky für Caol Ila Fans, da nehme ich dann lieber den 12er, der auch noch preiswerter ist.

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Der 12er

Hier kommt ein Massenprodukt, was auch in jeder Hausbar zu finden sein kann. Rauch und Süße, maritime Noten und für den einen oder anderen auch mal eine Prise Salz. Gutes PLV, kann ich empfehlen, hat mir geschmeckt 😉. Man muss halt Rauch mögen.

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Der SV 10er

Vom unabhängigen Abfüller Signatory Vintage kommt dieser 10er in Cask Strength, der mich beeindruckt hat. Obwohl ich mit den Hochprozentern ab und zu meine Schwierigkeiten habe, hat er mich überzeugt. Auf 46-48% runter verdünnt kann er auch überzeugen, also darf mit experimentiert werden. Nun ist er leider sehr teuer, deshalb war es eine schöne kurze Erfahrung (ich hatte nur ein Sample). 🛢️💦💰

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Allgemeines zu Caol Ila

"Cull-eel-a" ist eine große Brennerei, die neben den eigenen Abfüllungen auch an unabhängige Abfüller liefert. Natürlich gibt es Rauch im 🥃. Allgemein kommen hier maritime Noten neben Süße zur Geltung. Manch einer schmeckt salzige Noten raus, obwohl es ja zwei Meinungen dazu gibt. Die einen sagen, aus der salzigen Luft dringt Salz durch die Fässer während der Lagerung, andere bestreiten dies, da bei der Destillation und auch später kein Salz in den 🥃 kommen kann. Muss jeder für sich selbst raus schmecken 😉.

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So gehts zur Brennerei ...